Darunter verstehen wir Einflussfaktoren wie Prozess- und Verfahrensinnovation, Wissenstransfer, Produktportfolio, Managementprozesse, Ablauforganisation, interne Kommunikation und Unternehmenskultur.

Das Hinterfragen des Strukturkapitals beantwortet die Frage nach dem

Wie erreiche ich meine Ziele?

 

Beispiel: Wie müssen die Äste wachsen, mehr vertikal oder horizontal, schneller oder langsamer? (Ablauforganisation)?

 

Beispiel Interne Kommunikation: Wie schafft es das Wurzelwerk die Wasser- und Nährstoffzufuhr (über den Stamm in die Äste und Zweige) zu transportieren, so dass die Früchte bestmöglich, d.h. organisch heranreifen können?

 

Beispiel: Eine positive Unternehmenskultur, die vor allem von ihren Mitarbeitern geprägt und gelebt wird, trägt in entscheidendem Masse zur Verbesserung des Betriebsklimas bei und steigert so die Effizienz und Leistungsfähigkeit. Die Unternehmenskultur wiederum wird beeinflusst von der Einstellung gegenüber dem Unternehmen und insbesondere gegenüber der Unternehmensleitung.

 

 

Analysiert wird beispielhaft:

 

SK-1 Kooperation und Wissenstransfer

 

Welche Kooperationsformen herrschen bei Ihnen in welchen Unternehmensbereichen vor und welche Formen wünschen sich die Ärzte, um die medizinische Versorgung in den nächsten 5 / 10 / 15 Jahren sicher zu stellen?

 

Wie wird Wissen transferiert innerhalb und zwischen den Bereichen? Wie schaut das in 5 / 10 / 15 Jahren aus?

 

SK-2 Prozess- und Verfahrensinnovation

 

Welche medizinischen Leitlinien existieren in Ihrem Unternehmen?

 

Welche typischen Prozesse im Arbeitsalltag eines Arztes lassen sich bündeln und delegieren?

 

Welche innovativen Wege gibt es in Ihrem Unternehmen, um die medizinische Versorgung zu verbessern?

 

Gibt es in Ihrem Unternehmen eine standardisierte Leitlinie, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung der vorhandenen und zukünftigen Prozesse sicherstellt?

 

SK-3 Produktportfolio

 

Mit welchen medizinischen Leistungsangeboten sichert Ihr Unternehmen die Grundversorgung?

 

Reicht dieses Produktportfolio in Zukunft aus, um die Patientenversorgung sicher zu stellen?

 

Welche gemeinsamen Anstrengungen können Sie sich vorstellen, damit sich die Bevölkerung in Zukunft auch qualitativ hochwertige, lebenserhaltende Produkte und Methoden einkaufen kann?

 

 

SK-4 Interne Kommunikation

 

Wie stufen Sie die interne Kommunikation zwischen den einzelnen Leistungserbringern und Ihren Zulieferern / untereinander / bereichsübergreifend ein?

 

Was tun Sie systematisch, um die interne Kommunikation zwischen ambulantem / stationärem / Reha Bereich, den Patienten und Zulieferern zu fördern?

 

Wie oft treffen sich die Entscheidungsträger der wichtigsten Leistungserbringer im Monat, um sich auszutauschen?

 

SK-5 Eine gemeinsame Unternehmenskultur für Ihr Unternehmen

 

Gibt es über alle Leistungserbringer in Ihrem Unternehmen hinweg gemeinsame Normen, Werte, Rituale, Traditionen, anhand deren man die Region sofort erkennt und von anderen Unternehmen unterscheiden kann?

 

SK-6 Managementprozesse

 

Wer kontrolliert in Ihrem Unternehmen die Effizienz der Gesundheitsversorgung über alle Bereiche hinweg?

 

Gibt es bewährte Managementprozesse, die eine Sicherstellung der Patientenversorgung garantiert? Wenn ja, welche? Was fehlt, was brauchen Sie hier an weiterreichenden Maßnahmen?